Sommergastspiel von Dolores Mey eBook

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Sommergastspiel, Taschenbuch   Sarah kann nicht glauben, dass ihr Freund Daniel den... mehr
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Sommergastspiel, Taschenbuch
 

Sarah kann nicht glauben, dass ihr Freund Daniel den geplanten Urlaub platzen lässt. Kurtzentschlossen trennt sie sich. Statt der Reise übernimmt sie einen Ferienjob auf einem Hofgut und muss feststellen, wie reizvoll das Landleben sein kann.

Als Sarah die Koffer für den langersehnten Urlaub nach Spanien packt, ahnt sie nicht, dass sie statt nach Spanien auf einen Hofgut im Waldecker Land reisen wird. Sie träumt von Sonne Strand und Liebe mit ihrem Freund Daniel, der ihr die Reise zum bestandenen Examen versprochen hat. Doch ein Anruf von ihm lässt ihre Träume wie Seifenblasen zerplatzen. Daniel will plötzlich im Ausland Kariere machen und zwar sofort. Wütend und enttäuscht trennt sie sich von ihm. Zwei Tage später übernimmt sie den Job ihrer Freundin Rike auf einem Reitergut mit Ferienkindern. Anstatt Urlaub zu machen, stürzt sich Sarah in die Arbeit und sorgt für Wirbel beim alteingesessenen Landadel.

Eigentlich will sie in der Provinz zur Ruhe kommen und muss feststellen, dass die Männer auf dem Land alles andere als langweilig sind. Inmitten idyllischer Landschaft buhlen gleich drei davon um ihre Gunst. Zwischen Pferdesport, Lagerfeuerromantik und Kuchen backen findet Sarah so ihren Traummann. Aber auch Daniel hat noch nicht aufgegeben.

ISBN 978-3-987187-47-8             
Sommergastspiel         
Taschenbuch  
368 Seiten


 

Format: ePub, Kindle, Taschenbuch
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Der Koffer lag offen und bereits gut gefüllt auf dem Bett. Sarah Kunzmann stand an diesem sonnigen Junimorgen in ihrem WG-Zimmer vor dem Kleiderschrank und blickte unschlüssig auf die Reste ihrer überschaubaren Sommergarderobe. Sie zog ein buntes Shirt-Kleid aus dem Fach, was sie seit einer gefühlten Ewigkeit besaß. Mit dem Fuß gab sie der offenstehenden Zimmertür einen Schubs, so dass diese zufiel. Quadratische Spiegelkacheln kamen auf der Rückfront zum Vorschein. Mit skeptischer Miene ließ Sarah es vor der Brust nach unten fallen. Na ja, für den Strand würde es noch gehen. Ihr Blick wanderte zu den bereits eingepackten Sachen. Oben auf lag der neue Bikini. Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht. Sie legte das Kleid zur Seite und holte ihn wieder hervor. Herrje, wenn sie so weitermachte, würde sie nie mit dem Packen fertig werden. Ihre Finger fühlten das seidige Gewebe und sie dachte daran, wie angenehm er sich auf ihrer Haut angefühlt hatte. An den Preis mochte sie allerdings nicht mehr denken. Für ihre Verhältnisse war er sündhaft teuer gewesen. Fünfundneunzig Euro für so ein bisschen Stoff. Doch bei dem frechen Karo in Pink und Marine hatte sie einfach nicht widerstehen können. Ein Teil des angesparten Taschengeldes für den Urlaub war damit verbraucht. Aber schließlich hatte sie den Bikini auch nur wegen der Reise gekauft. Bis heute war es ihr ein Rätsel, wie sie in das noble Wäschegeschäft geriet. Entgegen ihrer sonstigen Gewohnheit ging sie an diesem Tag einen anderen Weg nachhause. Warum, wusste sie schon gar nicht mehr. Nur, dass sie das Glück in jeder einzelnen Pore spürte, daran erinnerte sie sich noch gut. Es war am Tag nach der Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse. Ab diesem Moment konnte sie sicher sein, bestanden zu haben. Da durfte man doch auch mal unvernünftig sein, oder? Und dann stand sie vor der Auslage. Bei schöner Wäsche wurde sie immer schwach. Egal, in welchem Laden. Also war klar, nur mal kurz am Schaufenster die Nase plattdrücken. Doch zweifellos war dies kein Geschäft für junge Studentinnen. Eher wohl für Professorengattinnen. Und trotzdem konnte sie nicht weitergehen. Nach dem Preis fragen wird schließlich erlaubt sein, dachte sie. Sogar erwünscht, wie die nette Verkäuferin meinte, die so ganz anders war als das Personal in den Läden, wo sie sonst einkaufen ging. Die sehr attraktive Dame um die 50, bat sie herein und fand es überhaupt nicht merkwürdig, dass Sarah sich nur mal umsehen wollte. Nachdem die Verkäuferin, vielleicht war es auch die Inhaberin des Ladens, wusste, was die junge Kundin interessierte, legte sie eine Auswahl von Bademoden vor. Doch keiner gefiel ihr so gut wie der Bikini im Stil der 50er Jahre aus dem Schaufenster, bei dem sie am Ende doch geblieben war. Die nette Dame ermunterte sie, ihn anzuprobieren. Vielleicht würde er dann gar nicht mehr so gut aussehen, hoffte Sarah insgeheim, nachdem sie das Preisetikett entdeckt hatte. Leider stellte sich das Gegenteil heraus. Bei dieser Figur und mit etwas Bräune würde sie Personenschutz beantragen müssen, hatte die Verkäuferin gemeint. Sarah nahm die Aussage schmunzelnd hin. Schließlich ist bekannt, dass in Verkaufsgesprächen gern übertrieben wird, insbesondere bei dem Preisniveau. Viel mehr interessierte sie Daniels Reaktion. Dabei erwartete sie keine großen Komplimente, so ein Typ war er nun mal nicht. Trotzdem freute sie sich darauf, endlich wieder ein bisschen mehr Spaß in ihr Leben zu lassen. Die letzten Wochen waren beherrscht von Prüfungsvorbereitungen und dem Job im Bistro. Endlich lag jetzt alles hinter ihr. Noch immer konnte sie es nicht glauben, träumte nachts von überfüllten Hörsälen und verpatzten Diplomarbeiten. Doch mittlerweile lag die Examensurkunde in einem neuen, extra dafür angeschafften, Ordner im Sekretär. Und niemand konnte ihr diesen Erfolg nehmen. Jetzt musste nur noch eine der Schulen, an denen sie sich beworben hatte, eine Zusage schicken und alles, naja fast alles, wäre perfekt. Sie betrachtete sich im Spiegel. Definitiv war jetzt erst mal Spaß angesagt. Sie wollte nicht schon wieder an Pflichten denken. Ob Daniel die gleichen Sehnsüchte hatte? Er redete nicht viel, schon gar nicht über Gefühle, doch wenn man ihn brauchte, war er da. Das schätzte Sarah sehr an ihm. Es war so lange her, dass sie richtig Zeit füreinander gehabt hatten. Das könnte doch reizvoll sein, ein bisschen so, als würden sie sich wieder neu entdecken. Sie strich sich ihr volles weizenblondes Haar zurück und band sich einen Zopf. Wenn sie nicht bald aufhörte zu träumen, würde sie morgen noch hier stehen. Das Klingeln des Telefons unterbrach ihre Gedanken.

"Daniel, hi, was ist los?  Um die Uhrzeit hast du ja noch nie angerufen. Geht´s dir gut?"

"Ja, ja, ich bin okay, aber ich muss dringend mit dir reden."

Er machte eine bedeutungsvolle Pause und atmete tief aus, bevor er weitersprach.

"Sarah, ich hab ein Angebot von meinem Chef bekommen. Das kann ich unmöglich ausschlagen. Ich klettere die Karriereleiter gleich drei Stufen nach oben, wenn ich sofort für zwei Jahre in die USA gehe."

"Oh, heißt das, wir fahren nicht nach Spanien?"

Sarah setzte sich aufs Bett. Ein leichter Druck kam aus der Magengegend. Enttäuscht sah sie auf den offenen Koffer neben sich. Seit Jahren hatte sie keinen richtigen Sommerurlaub mehr gemacht.

"Ja, leider. Ich muss nächste Woche schon hin. Es ist jemand ausgefallen. Herzinfarkt. Tut mir leid, ich habe auch erst gestern Abend davon erfahren." Daniel hielt kurz inne und sprach dann schnell und eindringlich weiter. "Schatz, ich möchte, dass du mitkommst. Es ist an der Ostküste, nicht in Texas. Es wird dir gefallen, ich habe schon Bilder gesehen, es ist wunderschön dort, nicht weit bis zum Atlantik. Du müsstest also nicht auf den Urlaub verzichten."

Sarah schluckte, sollte sie ihm jetzt etwa dafür dankbar sein, dass er sich an ihre Abneigung für Schlangen und Skorpione erinnerte?

"Und was ist mit dir? Du musst doch arbeiten, oder?"

"Ja leider, ähm, es geht nicht anders. Deswegen bekomme ich ja diese Chance, verstehst du? So eine Möglichkeit kommt so schnell nicht wieder."

Natürlich konnte sie ihn einerseits verstehen, aber andererseits, würde das jemals aufhören? Seit sie Daniel kannte, bestimmte der Job sein Leben. Sicher wäre es reizvoll für ein paar Wochen die Ostküste der USA zu bereisen. Aber nicht so. Sie schüttelte den Kopf. Nein, ihr Traumurlaub mit Daniel sah anders aus.

"Wie stellst du dir das vor? Soll ich etwa allein in einer fremden Wohnung im Ausland Urlaub machen, während du den ganzen Tag arbeitest und dann abends spät erschöpft aus dem Büro kommst? Tolle Vorstellung. Und wie lange soll das gehen? Du weißt doch, wie wichtig mir das ist, dass ich Ende August in einer Schule mein Lehramt antreten kann und damit endlich auf eigenen Füßen stehe."

"Ja, aber manchmal ändern sich die Dinge auch. Du kannst dich doch auf mich verlassen."

"Ja, aber … hör doch mal zu …"

"Nein, kein aber! Ich finde, jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, um zu heiraten, damit du siehst, wie ernst mir das ist", unterbrach er sie.

Sarah stöhnte innerlich auf. Besonders romantisch war Daniel nie gewesen, aber, dass er ihr einen Heiratsantrag am Telefon machen würde, hätte sie ihm dann doch nicht zugetraut.

"Daniel, was ist mit dir los? Spinnst du? Wir müssen doch erst mal zusammenziehen, um zu testen, ob das mit uns überhaupt funktioniert."

"Ich war noch nie so klar. Das passt, das weiß ich auch so. Sarah, du bist 28 Jahre, im besten Alter für Kinder. Dein Beruf läuft dir nicht weg, du kannst doch später wieder einsteigen."

Sarah lachte schrill.

"Wie bitte? Darüber hast du noch nie mit mir gesprochen. Vielleicht kannst du dir mal kurz ins Gedächtnis rufen, dass man, um Kinder zu kriegen, Sex haben muss. Ich kann mich an das letzte Mal kaum erinnern."

"Äh, da mach dir mal keine Sorgen, das ändert sich, das verspreche ich dir."

Sarah wurde es zu bunt. Energisch schnitt sie ihm das Wort ab.

"Hör bitte auf, du machst dir was vor! Dein Job ist dein Leben. Das ist okay, aber ich habe auch nicht nur zum Spaß studiert. Tut mir leid, aber ich glaube nicht, dass sich an deinem Leben was ändert. Mir wird gerade klar, dass du nie viel Zeit für mich haben wirst. Bisher hat das für mich gestimmt, aber jetzt nicht mehr. Ich kann nicht all meine Zukunftspläne komplett über den Haufen schmeißen und sie so einfach gegen neue ersetzen. Das musst du verstehen. Das würdest du umgekehrt auch nicht tun."

"Und, wie soll es dann weitergehen?"

"Fahr doch erst mal hin und schau, wie es für dich ist, dann werden wir sehen."

"Tja", Daniel räusperte sich, "was soll ich sagen, ich hab die Tickets und das Hotelzimmer schon gebucht."

"Wiiie?" Sarah holte tief Luft, um die Übelkeit zu unterdrücken, die in ihr hochkam. "Ohne mich vorher zu fragen?"

"Ich bin davon ausgegangen, dass du dich darüber freust."

Sarah stand auf und ging im Zimmer auf und ab. Sie öffnete das Fenster und die Tür zum Flur. Sie kam sich vor, als hätte sie Fieber. Wie ein Flächenbrand breitete sich Wut in ihr aus. Wieder atmete sie tief ein und aus und spürte, wie die Entrüstung einer tiefen Traurigkeit wich.

"Bist du noch da?", rief Daniel in den Hörer.

"Natürlich! Wo soll ich denn schon sein?", fuhr sie ihn gereizt an. Noch einmal holte sie tief Luft. Sich gegenseitig anzuschreien brachte einfach nichts. Sie zwang sich zu einem ruhigeren Ton. "Daniel, ich mag keine Entscheidungen, die über meinen Kopf hinweg gefällt werden. Ich dachte, das wüsstest du. Wann haben wir das letzte Mal über uns gesprochen? Ich fühle mich total übergangen von dir."

"Willst du es beenden?" 

"Ich wollte eigentlich mit dir in den Urlaub fahren und unsere Beziehung auffrischen. Oder findest du das, was wir in den letzten Monaten hatten, normal?"

"Na ja, es war nicht unbedingt optimal, das gebe ich zu, aber für mich gibt es nur dich. Nur, damit du nicht auf falsche Gedanken kommst."

"Daran hab ich keine Zweifel, aber besser wird die Situation deswegen trotzdem nicht. Du siehst das Problem zu einfach. In den letzten zwei Tagen hatte ich viel Zeit zum Nachdenken. Ich bin mir nicht mehr so sicher, ob ich einen Mann will, der seine ganze Erfüllung in der Arbeit sieht. Ich hatte gehofft, dir in unserem Urlaub wieder etwas näher zu kommen, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass du mich überhaupt nicht brauchst."

"So einen Quatsch hab ich lange nicht gehört", rief er dazwischen.

"Doch", ließ sich Sarah nicht beirren. "Du willst doch nur deshalb eine Beziehung, weil es zu deinem Lebensplan gehört, eine zu haben. Daniel  … darüber haben wir gesprochen. Nur zum Vorzeigen tauge ich nicht … wie oft denn noch … Verdammt! Und ich hab wirklich geglaubt, du bist anders."

"Ich habe dich nie so behandelt, wie dein Ex", rief er entrüstet in den Hörer.

"Ja, gut, das stimmt, du hast mich nicht so vorgeführt", räumte sie ein. "Aber trotzdem. Du vermisst mich nicht mal, wenn wir uns nicht sehen können."

"Woher willst du das wissen?", rief Daniel empört in den Hörer, "Du tust gerade so, als wenn du in mich reinschauen könntest. Ich hab dir gesagt, es wird sich ändern, und dann ist das auch so, glaub mir."

"Woher ich das weiß?" Sarah musste sich beherrschen, um nicht doch zu schreien. "Möchtest du wirklich, dass ich dir jetzt die ganzen Wochenenden aufzähle, an denen du wegen deiner Termine und Geschäftsreisen keine Zeit hattest? Oder die Abende, an denen du frühzeitig gegangen bist, weil dir dein Schlaf wichtiger war, als neben mir aufzuwachen. Für manche Antworten braucht man keine Beweise. Das fühlt man einfach. Füüühlen Daniel. Und versuch jetzt nicht, mir was zu versprechen, was du sowieso nicht halten kannst. Wenn du dir nur mal kurz die Zeit nimmst, darüber nachzudenken, wirst du sicher zum gleichen Schluss kommen."

Sarah krächzte. Ihre Stimme verlor an Lautstärke. Für einen Moment herrschte Schweigen. Das Gesagte stand wie eine unüberwindbare Mauer zwischen ihnen.

"Ich kann dich nicht umstimmen, oder?"

"Nein. Tut mir leid, es geht nicht. Ich brauche Zeit."

Bevor er noch etwas sagen konnte, hatte sie den roten Knopf gedrückt. Erschöpft legte sie sich aufs Bett und schloss die Augen. Das Gefühl einer großen Leere durchflutete sie. Wieso fühlte sie keinen Schmerz und warum kamen keine Tränen? War sie etwa gefühlskalt?

Das Telefon klingelte erneut. Daniels Nummer blinkte im Display. Sarah ließ es klingeln. Es war alles gesagt.

Der Schlüssel drehte sich im Türschloss. Rike, ihre Freundin und Mitbewohnerin kam nachhause. Sie teilten sich die kleine Zwei-Zimmerwohnung und kamen bestens miteinander aus. Auch Rike studierte Lehramt, hatte aber noch zwei Jahre vor sich, bevor sie das Referendarjahr machen konnte. Seit Kurzem schwebte sie im siebten Himmel, weil sie in einen jungen Polizisten namens Sebastian verliebt war.

"Hi, bin wieder da", rief sie. Mit wenigen Schritten stand sie in der offenen Tür von Sarahs Zimmer und grinste über das ganze Gesicht. Sarah setzte sich auf und blickte suchend hinter ihre Freundin.

"Bist du allein?"

Seit Tagen machte Rike keinen Schritt ohne Sebastian.

"Ja, Basti muss in die Spätschicht und ich brauche unbedingt eine große Portion Schlaf." Sie deutete auf das Telefon, das blinkend und nach wie vor klingelnd auf dem Nachttisch lag. "Willst du nicht rangehen?"

"Nee, lass es bimmeln! Das ist Daniel, wir haben eben genug geredet."

Rike runzelte die Stirn und kam näher, ihr Gesicht wurde ernst. Das Telefon schwieg.

"Ihr habt gestritten?" Rike wirkte ehrlich überrascht. "Wahnsinn! Das habe ich ja noch nie erlebt."

Stimmt, dachte Sarah ironisch, wie auch, wenn man sich so fremd war.

"Streiten kann man das nicht nennen. Ich würde eher sagen, es ist aus."

Sarah berichtete ihrer Freundin von dem Gespräch mit Daniel. Sie gingen in die Küche, um sich einen Kaffee zu brühen.

"Was hast du jetzt vor? Fährst du trotzdem nach Spanien?"

Sarah holte die Milch aus dem Kühlschrank.

"Nee, auf gar keinen Fall. Erstens hat Daniel alles gebucht und außerdem kann ich mir das allein nicht leisten." Sie stutzte.

"Mist, jetzt hab ich das Bistro schon gekündigt. Aber, ach, da will ich auch nicht mehr hin."

Rike nickte verständnisvoll. Sarah setzte sich ihr gegenüber an den kleinen Tisch.

"Wegen Martin? Hat er immer noch nicht kapiert, dass er nicht bei dir landen kann?"

 

Martin Küllmer, Mitte dreißig und geschieden, war der Chef des Bistros, in dem Sarah mehr als drei Jahre gejobbt hatte. Von Anfang an war er hinter ihr her gewesen. Selbst die Tatsache, dass sie mit Daniel liiert war, konnte ihn nicht davon abhalten, ihr den Hof zu machen. 

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